Montag, 20. Dezember 2010

War nix mit Ersatz

Da entscheide ich endlich nach Jahren ewigen Hin und Hers, dass es dieses Jahr keinen Weihnachtsbaum gibt, keinen der in die letzte Ecke des Wohnzimmers geknäult wird. Keinen, weil es immer wieder zu Diskussionen kommt, wie er denn geschmückt werden soll, wer ihn schmückt und wer ihn gießt und das verschüttete Wasser vom Laminat wischt, es trotz allem aufquellt, und so weiter und so weiter. Ich bin der Boss und ich entscheide.
Und - was passiert? Ich bekomme einen geschenkt.
Unverhofft.
Unverschämt.
Was ist denn das für ein Universum? Ich hab ihm keinen Wunsch geschickt.
Was soll denn das für ein Wink sein?
Ich will keinen. Keinen Wink, keinen Baum, keinen Gaul!
Einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul. Jajaja.
Noch liegt er draußen, der geschenkte Gaul. Ich hoffe, dass er vollkommen abnadelt.
Will er nicht. Der Baum will, dass ich wieder das ganze Geräus (ja, was ist denn das für´n Wort?)aus dem Wohnzimmer in andere Zimmer verteile, um ihm Platz zu schaffen.

Hab schon überlegt, ob ich ihn in den Vorgarten stelle und Leckereien für die Vögel anhänge....

Kommentare:

  1. Na das wäre doch mal eine wirklich schöne Sache: rote Meisenknödel und Hirsestränge als Lametta.
    Ein richtiger Ökobaum.
    :o)
    Was willste auch mit dem ganzen Schnee in der Stube? Quillt das Laminat nur noch zusätzlich und bis der Baum abgetaut ist, ist Weihnachten schon vorbei.
    ... hat der Baum doch auch nix von ...
    LG
    puctathe

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  2. Verschenke ihn doch weiter!
    Übrigens: Fohes Fest!

    Grüße von der baumschmückenden Teerose (Die Kinder wollten einen)

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